Die Schlammeindickung
Die Schlammentwässerung
Diese kann aus Zentrifugen bestehen, welche mit
dem ausgefaulten Klärschlamm aus den
Nacheindicker bzw. Faultürmen beschickt werden.
Anders als die Überschusszentrifugen werden diese
Maschinen nicht zur Eindickung sondern zur
Entwässerung des Klärschlamms verwendet. Eine
weitere gängige Methode sind Kammerfilterpressen.
Da der Klärschlamm kostenpflicht entsorgt werden
muss (Deponie / Verbrennung) macht sich die
Schlammentwässerung bei mehreren Tonnen am Tag
besonders bemerkbar. Der innere Aufbau der
Maschinen ist geringfügig anders als bei den
Überschussschlamm-Zentrifugen , das Prinzip ist aber das Gleiche. Zur besseren Bindung der
Schlammflocken und damit einer besseren Entwässerung des Schlamms wird den Zentrifugen
gleichzeitig mit diesem eine Polymerelösung zugegeben , welche diesen Effekt erzeugt. Der
fertig entwässerte Schlamm verläßt die Schlammentwässerung auf Förderbändern und wird
zum Abtransport in Kontainer verbracht. Klärschlamm kann, soweit er der
Klärschlammverodnung entspricht, landwirtschaftlich
genutzt werden. Weitere Entsorgungswege sind die
Verbrennung oder Deponierung. Da eine
Deponierung vielerorts nicht mehr möglich ist, ist die
Verbrennung in Kraftwerken vielfach die letzte
Möglichkeit, große Mengen wie sie in deutschen
Metropolen anfallen, zu entsorgen.
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