Die Schlammeindickung
Überschussschlamm-Zentrifugen
Die Zentrifugen werden zur Eindickung des Überschusschlammes der 2. biologischen Stufe
verwendet. Mann bezeichnet diesen Schlamm auch als B-Schlamm oder Sekundärschlamm.
Aufgrund der Tatsache das dieser Schlamm
leichter ist als der A-Schlamm aus der 1.
biologischen Stufe setzt dieser sich nur sehr
langsam in statischen Eindickern wie den
Voreindickern ab. Dieser Absetzvorgang ,
welcher der teilweisen Entwässerung und
damit Eindickung dient um die
Schlammmenge zu reduzieren , wird in
Zentrifugen beschleunigt. Bei 1400
Umdrehungen pro Minute erzeugen diese ein
vielfaches der Erdanziehungskraft. Der nur
geringfügig schwerere Schlamm wird somit
vom Wasser getrennt. Der Schlamm wird an
die Innenseite der rotierenden Trommel
gedrückt und von dort mittels einer Schnecke in den konusförmigen teil der Zentrifuge
transportiert , vonwo er in den Austragsbehälter fällt. Die Schnecke rotiert in der Trommel 4 - 6
Umdrehungen schneller damit diese
Vorwärtsbewegung zustande kommen kann. Vom
Austragsbehäter wird der so eingedickte
Schlamm in Richtung Faulbehälter gepumpt. Das
abgetrennte Wasser gelangt zurück zum
Einlaufpumpwerk.
Eine Alternative zur Eindickung mit Zentrifugen
bietet die Bandeindickung.
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