Klärgas
Gasspeicherung auf Kläranlagen
Klärgas
Auf Kläranlagen, welche die im Reinigungsprozeß anfallenden Klärschlämme
weiterverarbeiten, entstehen Gase, die man Faulgas oder Klärgas nennt.
Es handelt sich dabei um ein Gasgemisch, welches hauptsächlich aus Methan (~60 Vol.%),
Kohlendioxid (~30 Vol.%) und geringen Mengen Schwefelwasserstoff ... besteht.
Zudem führt es beim Austreten aus den Faulbehältern erhebliche Mengen Wasserdampf mit
sich.
Verwendung
Dieses Gas wird in der Regel zur Beheizung des eigenen Faulprozesses in den Faulbehältern
verwendet. Ist auf der Kläranlage ein Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung installiert
(Blockheizkraftwerk), wird es darüber hinaus zur Stromerzeugung genutzt.
Je nach Kläranlage kann damit ein Großteil des eigenen Energiebedarfs gedeckt werden, was
wiederum den Gebühren zu Gute kommt.
In wenigen Fällen und bei günstiger Lage kann sogar überschüssige Wärmeenergie in Form
von Fernwärme abgegeben werden.
Filterung
Die normale Filterung des Gases beschränkt sich auf das
Abscheiden von Kondensat, Schaum und mitgeführten
groben Verunreinigungen.
Dazu verwendet man Kiesfilter durch die das Klärgas
strömen muss.
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