Im Gegensatz zu Nassgasbehältern erfolgt die Speicherung des Gases bei diesem Typ durch
eine gasdichte flexible Membrane und nicht mittels einer Sperrschicht aus Wasser.
Die Problematik bei diesem Typ ist die korrekte Ermittlung des Füllstandes bzw. des gespeicherten Volumens.
Daher sind ein bis mehrere Seile mit der Membran verbunden und werden über Rollen und Drehwinkel-Messumformern
mittels Gegengewicht gespannt. Bei mehreren Seilen (4-5) wird der Füllstand durch Mittlung der Messwerte
annähernd genau ermittelt. Die Genauigkeit nimmt dabei in der Nähe der beiden Füllstände Leer und Voll zu.
Anfallendes Kondensat wird über einen Sumpf abgeleitet.
Bedingt durch die Bauart liegt der Betriebsdruck in etwa bei maximal 5 mbar.
Man spricht daher auch von einem "drucklosen" Gasbehälter.